Archiv

Hier können sie die Artikel aus vergangenen Jahren nachlesen

 


November 2011

Mitgliederversammlung am 11.11.2011 um 19:00 Uhr in der Gaststätte "Haus Breer"
Am Freitag, den 11.11.2011 findet um 19:00 Uhr die Mitgliederversammlung mit anschliessendem Essen in der Gaststätte Haus Breer statt. Die Tagesordnung lautet:
1. Begrüßung
2. Genehmigung der Tagesordnung
3. Verlesen des Protokolls der Jahreshauptversammlung vom 01.03.2011
4. Genehmigung des Protokolls der Jahreshauptversammlung vom 01.03.2011
5. Bericht über Aktivitäten in dem fast abgelaufenen Jahr 2011
6. Vorschau auf das Jahresprogramm 2012
7. Verschiedenes
Gemeinsames Essen

Bitte melden Sie sich an bei:
Uwe Förster, Tel.: 02304 67082
Der Vorstand freut sich auf Ihr Kommen !



Oktober 2011

Die Vorsitzenden der Dortmunder Heimat- und Geschichtsvereine zu Gast beim Heimatverein.
Das 45. Treffen der Vorsitzenden der Dortmunder Heimat- und Geschichtsvereine fand am 13.10.2011 auf Einladung des Heimatvereins im Reichshofzimmer statt. Unter der Leitung des Stadtheimatpflegers von Dortmund, Herrn Dr. Ingo Fiedler, diente das Treffen dazu, dass die Vorstände der Heimatvereine sich austauschen, besondere Aktivitäten vorstellen oder auf Publikationen hinweisen.
Der Heimtverein Reichshof Westhofen hatte durch das Vorstandsmitglied Willi Kuhlmann in der Vergangenheit einen engeren Kontakt zu den Dortmunder Vereinen. Nach dem Tod von Willi Kuhlmann ist dieser Kontakt etwas "eingeschlafen".
Bei einem Treffen 2010 mit Dr. Ingo Fiedler wurde beschlossen, diesen Kontakt doch wieder aufzunehmen.
Nachdem Martin Gerst den Heimatverein und die Aktivitäten vorgestellt hatte, folgte ein Kurzbesuch der evangelischen Kirche. Pfarrerin Frau Krumme hatte sich dankenswerterweise kurzfristig die Zeit genommen, die Kirche und das Gemeindeleben vorzustellen. Die ca. 25 Gäste bedankten sich herzlich für die vielen Informationen.
Frau Dr. Brink-Kloke von der Dortmunder Denkmalbehörde stellte danach das erste Exemplar einer neuen Schriftenreihe "Dortmunder Denkmalhefte" vor.
Insgesamt war der Abend informativ, kurzweilig und es haben sich neue Kontakte ergeben. Wir werden beim nächsten Treffen sicherlich wieder dabei sein und davon berichten.


September 2011

Diavortrag "Altes Westhofen" war ein voller Erfolg!
Am 6. September wurde es im evangelischen Gemeindehaus richtig eng. Weit über 100 Besucher waren dem Aufruf gefolgt, mit Lothar Meißgeier eine Zeitreise in die jüngere Vergangenheit vom Westhofen zu machen. Fast 2 Stunden zeigte Lothar Meißgeier Fotos von bekannten und weniger bekannten Orten, aufgenommen in den 40er bis 60er Jahren in Westhofen. Schon nach kurzer Zeit konnte man aus dem Publikum "Das Haus kenn ich" oder "da bin ich geboren" hören. Mit seiner launigen, humorvollen Art, aber auch mit viel Sachverstand und Wissen um die Westhofener Geschichte, zog der Ortsheimatpfleger die Besucher in seinen Bann.
Mit einem dicken Applaus der Besucher und dem Dank des Heimatvereins endete der sicherlich sehr informative Abend, vielleicht gibt es ja im nächsten Jahr eine Wiederholung mit einem anderen Thema....


Schnadegang 2011


Juli 2011

Familiennachmittag: "Im Wald da sind die Räuber"
Der Wettergott hatte ein Einsehen mit dem Heimatverein und so konnte sich eine kleine Gruppe am Sonntag, den 17.07.2011, zusammen mit dem Polizeidiener Mönkebüscher alias Ernst Kunert bei trockenem Wetter auf die Spurensuche von Dolf Mohr machen.

 

Mit einer Brezel als Wegverpflegung ging es durch den Schwerter Wald, vorbei an der Hörderquelle bis zum "blauen See". Hier wurde die Geschichte des Dolf Mohr erzählt:
Es war vor 150 Jahren; die Zeit der 48er Revolution, die Zeit der beginnenden Industrialisierung, aber auch die Zeit der Mißernten, Arbeitslosigkeit und Hungersnöten in weiten Teilen der Bevölkerung. Adolf Mohr vom Sommerberg arbeitete als Fuhrmann für die "Hermannhütte" (heute Hoesch) und er beschließt, den Armen zu helfen. Er stiehlt es den Reichen und sorgt so mit Nahrungsmitteln und Bekleidung für das Überleben vieler Familien. Er wird von den Armen verehrt und von der Obrigkeit gejagt. Im März 1851 wird Dolf Mohr vom Gendarm Mönkebüscher auf der Flucht erschossen, nachdem er ein halbes Jahr vorher aus dem Gefängnis fliehen konnte. Außer bei seinen Vorgesetzten findet Mönkebüscher keinerlei Anerkennung für diese Tat.
In dem Buch "Räuberhauptmann Dolf Mohr" von Katja Müller und Helmut Lierhaus ist eine Moritat vom Räuberhauptmann Mohr nachzulesen:

Es lebt' vor 150 Jahr,
In Dortmunds schönem Süden,
Ein Mann, gefürchtet und verehrt,
Der sich nicht um Gesetzte schert,
Die arme Leut betrügen.

Als Fuhrmann ist er wohlbekannt,
Dolf Mohr, das ist sein Name.
Doch in der Nacht , wenn alles ruht,
Raubt er der Reichen Hab und Gut,
Gibt alles ab den Armen.

Räuber Mohr , Räuber Mohr,
Die Reichen schliessen ängstlich Tür und Tor,
seht euch vor, seht euch vor,
im dunkeln lauert Räuberhauptmann Mohr
...


Hinweistafel zur Geschichte der Wittekindwerke aufgestellt
Die Geschichte der Gebäude auf dem heutigen Biotrans Gelände in Westhofen wird auf einer neuen Schautafel beschrieben, die am 15.07.2011 aufgestellt wurde. Vor einiger Zeit nahm der Geschäftsführer der Firma Biotrans, Michael Müller, mit dem Heimatverein Reichshof Westhofen Kontakt auf, ob der Heimatverein nicht eine Hinweistafel aufstellen könnte, auf der die Geschichte der Gebäude erklärt wird.
Diese Idee wurde gerne aufgegriffen und entsprechende Recherchen wurden angestellt. Es verging dann doch noch einige Zeit, aber nun konnte der Heimatverein, dank der finanziellen Unterstützung des Projektes durch die Firma Biotrans, die Hinweistafel präsentieren.

 

(v.li.n.re.)Martin Gerst, Margarete Brand und Michael Müller

An der Hagener Str 144, vor der ehemaligen Waschkaue von Werk Ost, steht nun, für alle Spaziergänger sichtbar, die Tafel.
Die Gebäude gehörten zu den ehemaligen "Wittekindwerke(n), Brausen, Ebeling & Natorp, G.m.b.H Westhofen i.Westfalen".

 


 

1908 wird die Baubeschläge Fabrik Borgräfe gegründet und später zu den Wittekindwerken ausgebaut. Scharniere, Türfedern, Fensterbeschläge und Drahtwaren aller Art wurden hier hergestellt. Später wurde die Produktion für den Eisenbahnbedarf ausgebaut. Die Wittekindwerke fusionierten in die 1928 gegründete Schmiedag. Der rasante Aufstieg der benachbarten Stahlwerke Brüninghaus AG erforderte den Ausbau der Produktionsstätten und so wurden 1934 die Wittekindwerke gekauft und zum "Werk Ost" ausgebaut.

 

Die Produktion umfasste perforierte Bleche und Wetterlutten, dünnwandige Rohre zur Bewetterung der Stollen im Bergbau. Ab 1955 kam der Behälterbau hinzu und zusätzlich wurden Transportbänder für den Bergbau hergestellt. Ab 1970 spezialisierte sich das Unternehmen auf Waggon-Reparaturen.
Im Werk Ost waren in Spitzenzeiten zwischen 600 bis 800 Mitarbeiter beschäftigt, Brüninghaus in Westhofen bot insgesamt ca. 1800 Menschen Arbeit. Seit 1991 ist die Firma Biotrans GmbH, ein regional bedeutendes Unternehmen in den Bereichen Holzrecycling, Gewerbeabfallentsorgung und Containerdienst hier beheimatet.
Zusammen mit Michael Müller freut sich der Heimatverein Westhofen, die Historie der Öffentlichkeit vorstellen können, denn die allgemeine Entwicklung eines Ortes wie Westhofen ist immer auch eng mit der wirtschaftlichen Entwicklung der ortsansässigen Firmen verbunden.


Ankündigungen:
Vortrag im ev. Gemeindehaus: Das Besucherbergwerk Graf Wittekind in Syburg - Geschichte und Entstehung
Termin: Dienstag, 5.07.11
Beginn: 20:00 Uhr
im evangelischen Gemeindehaus in Westhofen

Am 13.1.1858 wurde in Hagen beim Bergamt ein Schürfantrag für den Nordwesthang des Sybergs gestellt. Das Feld bekam den Namen "Graf Wittekind". Die Geschichte des heutigen Besucherbergwerkes und dessen Entstehung ist der Inhalt des Vortrages von Herr Bücking vom Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V..


Juni 2011

Führung durch das Wasserwerk 2 in Westhofen
Fast 100 Besucher hatten sich am 6. Juni auf Einladung des Heimatverein Reichshof Westhofen am Wasserwerk 2 in Westhofen zu einer Führung eingefunden. "Wir sind völlig überrascht worden über die tolle Resonanz und freuen uns natürlich sehr über das rege Interesse." meinte der erste Vorsitzende Martin Gerst. Nicht nur aus Westhofen, sondern auch aus Schwerte, Garenfeld und Syburg waren die Besucher angereist.Der Heimatverein freute sich auch über die vielen jüngeren Besucher.

 

Bei seinem Gastvortrag beim Heimatverein über die Wasserkraft im Ruhrtal hatte der Geschäftsführer der Wasserwerke Westfalen, Helmut Sommer, dem Heimatverein spontan angeboten, eine Führung durch das Wasserwerk durchzuführen, bevor die Ruhr wieder aufgestaut wird. Somit bestand letztmalig die Möglichkeit, die Baumaßnahmen aus nächster Nähe zu besichtigen.

 


 


   


 
Montage der Pumpen im Jahr 1921


 
Ansicht der Kolbenpumpen 1979

Neben der Technik waren die Besucher besonders von den ökologischen Aspekten des Umbaus beeindruckt. So sichert eine extra gebaute Fischtreppe den Fischen den gefahrlosen Weg durch die Ruhr an den Turbinen vorbei.

 

 


Mai 2011

Tagesfahrt nach Koblenz am 9.Mai 2011
Das diesjähriges Ziel der traditionellen Tagesfahrt war die Bundesgartenschau in Koblenz. Die Resonanz auf die Fahrt war so groß, dass wir viele Anmeldungen leider nicht annehmen konnten, da die maximale Anzahl von 52 Personen im Bus schnell erreicht war.
Das Wetter spielte mit und so ging es am Montag 7.00 Uhr bei strahlendem Sonnenschein in Westhofen los. Angekommen auf der Burg Ehrenbreitstein erwarteten 2 Führer unsere Gruppe. Beginnend auf der Burg ging es in 3 Stunden durch das BUGA Gelände. Besonders die Seilbahnfahrt war eine echte Attraktion, ein herrlicher Blick auf Koblenz wurde dort geboten.
Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und um 20:00 Uhr trafen die Teilnehmer wieder wohlbehalten und mit vielen neuen Eindrücken im Kopf in Westhofen ein.

 


März 2011

30jähriges Jubiläum von Lothar Meißgeier als Ortsheimatpfleger in Westhofen
Lothar Meißgeier feiert in diesem Jahr sein 30jähriges Jubiläum als Ortsheimatpfleger in Westhofen. Der Heimatverein Reichshof Westhofen hatte aus diesem Anlass am 26.03.2011 zu einer Feierstunde in das Reichshofzimmer in Westhofen geladen.

 

(v.li.n.re.)Margarete Brand, Uwe Förster, Martin Gerst, Dr. Ingo Fiedler vom Westfälischen Heimatbund, Helga Meißgeier, Roswitha Bliese vom Heimatverein Ergste, Lothar Meißgeier, Bürgermeister Heinrich Böckelühr, Pastorin Fr. Krumme, Renate Möhle

In seiner Laudatio würdigte der erste Vorsitzende des Heimatvereins, Martin Gerst, die Verdienste von Lothar Meißgeier. "Wie kaum ein anderer steht Lothar Meißgeier für die Vermittlung von Heimatgeschichte und für die Identifikation mit unserem Ortsteil Westhofen".
Egal ob als Ortsheimatpfleger, als ehemaliger Vorsitzender des Heimatvereins, als Schräpper bei Sup Peiter, als Schütze bei der Bürgerschützenwehr oder als Baas des plattdeutschen Kreises, Lothar Meißgeier hat sich immer mit Herzblut und Leidenschaft für die Dinge in und um Westhofen interessiert und eingesetzt.
Als Ortsheimatpfleger war er bei der Namensgebung der Grundschule vor einigen Jahren und bei Widmungen von Straßennamen auf Westhofener Gebiet beteiligt.
Seine besondere Liebe gilt der plattdeutschen Sprache, er gestaltete Gottesdienste in Platt in St. Peter auf Syburg und in der ev. Kirche Westhofen mit. Er ist Mitautor eines Buches in Plattdeutsch und Baas des plattdeutschen Kreises in Westhofen. Für sein Engagement wurde Lothar Meißgeier 1999 mit der höchsten Auszeichnung der Stadt Schwerte, dem Ehrenring der Stadt, ausgezeichnet.

   

Bürgermeister Heinrich Böckelühr gratulierte dem Jubilar ebenso wie Dr. Ingo Fiedler als Vertreter des Westfälischen Heimatbundes. Zusammen mit der Leiterin der Reichshof Grundschule Westhofen, Frau Junghold, überbrachte eine Gruppe von Schülern dem Jubilar ein Ständchen. Sie bedanken sich damit und einem Tanz für die Führungen durch Westhofen, die Lothar Meißgeier zusammen mit der Schule durchführt. Frau Bliese vom Heimatverein Ergste und Pastorin Krumme von der evangelischen Kirchengemeinde Westhofen gratulierten ebenfalls.

Führung durch die Kreinberg-Siedlung in Schwerte-Ost
Anstatt Natur gab es am 5. März Kultur mit der Wanderabteilung des Heimatvereins. Edith Scharnow-Thoma hatte eine Führung durch Schwerte-Ost organisiert.
Mit vielen Hintergrundinformationen und kleinen Anekdoten im Gepäck zeigte der "Regio-Guide" Walter Hauser als Führer den 26 Teilnehmern bekannte und unbekannte Einsichten, Blickwinkel und architektonische Kleinode in der historische Eisenbahner-Siedlung.

 


Im Jahr 2001 wurde die Kreinberg-Siedlung komplett unter Denkmal Schutz gestellt. Erbaut zwischen 1921 und 1959, haben die damaligen Architekten Behnes und danach Josef Schmitz hier neue Ideen beim Siedlungsbau und den architektonischen Leitgedanken einer "Gartenstadt" in der Arbeitersiedlung umgesetzt.

   


Beim anschließenden Abschluss im Kreinberg konnte Walter Hauser noch viele Frage beantworten. Oft hörte man Teilnehmer, die meinten: es gibt doch noch viel zu entdecken "vor unserer Haustür". Dieser Nachmittag gehörte sicherlich dazu, den Blick auch für das alltägliche, vermeintlich Bekannte zu öffnen.


Jahreshauptversammlung am 1.03.2011
Am 1. März 2011 fand die jährliche Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Reichshof Westhofen e.V in der Gaststätte Haus Breer statt. Martin Gerst konnte 38 anwesende Mitglieder begrüßen. Nach einer kurzen Rückschau auf 2010 wurde das Programm des Heimatvereins für 2011 vorgestellt.
Besonders erfreulich ist der Mitgliederzuwachs im letzten Jahr. Zum 1. März 2011 hat der Heimatverein 176 Mitglieder, ein Zuwachs von 18 neuen Mitgliedern bei 7 Abgängen im letzten Jahr.
Die Schatzmeisterin Sabine Tesch verlas den Kassenbericht und bekam von den Kassenprüfern eine hervorragende Kassenführung attestiert. Die Versammlung entlastete die Schatzmeisterin und den gesamten Vorstand.
Leider konnte keiner der 6 Mitglieder persönlich begrüßt werden, die in der Jahreshauptversammlung für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt werden sollten.
Vor 2 Jahren fanden die letzten Vorstandswahlen statt und somit war es wieder an der Zeit, den Vorstand zu wählen. Ulrich Brinker, seit 2005 als stellvertretender Vorsitzender im Heimatverein aktiv, stellte sich aus privaten Gründen nicht mehr zur Wiederwahl. Martin Gerst bedankte sich bei Ulrich Brinker für seine Tätigkeit mit einem Bücherpaket mit neuen und historischen Ausgaben zum Thema Heimatgeschichte und Grabsteinen, eines seiner vielen Hobbys. Die Versammlung wählte einstimmig Margarete Brand als Nachfolgerin und damit stellvertretende Vorsitzende. Frau Margarete Brand ist über Westhofen hinaus als eine engagierte Bürgerin bekannt, die sich für den Ortsteil Westhofen einsetzt und sich auch durch den Vorsitz im Verein Spielpark Amtswiese Westhofen einen Namen gemacht hat.
Alle anderen Vorstandmitglieder stellten sich zur Wiederwahl, die Ergebnisse waren alle einstimmig.

 

(v.li.n.re.)Renate Möhle, Ilona Huhndorf, Martin Gerst, Peter Thiel, Sabine Tesch, Wolfgang Weichelt, Margarete Brand, Uwe Förster, Gerd Kohlmeier.

Damit setzt sich der Vorstand des Heimatvereins Reichshof Westhofen e.V. wie folgt zusammen:
1. Vorsitzender Martin Gerst
Stellvertretende Vorsitzende Margarete Brand
Geschäftsführer Uwe Förster
Stellvertretende Geschäftsführerin Renate Möhle
Schatzmeisterin Sabine Tesch
Schriftführerin / Pressewartin Ilona Huhndorf
Beisitzer Wolfgang Führt
Gerd Kohlmeier
Peter Thiel
Wolfgang Weichelt
Martin Gerst bedankte sich bei allen Vorstandsmitgliedern für die geleistete Arbeit und gratulierte dem neuen Vorstand zur Wahl!
Zum Abschluss überreichte der Vorsitzende Martin Gerst einen Scheck über 500 Euro an den Vorsitzenden der Schützen-Bürgerwehr-Freiheit-Westhofen, Gerhard Geisler. 2011 findet das traditionelle Volks-und Schützenfest der Schützen-Bürgerwehr statt und mit dem Geld unterstützt der Heimatverein die Ausrichtung des Kinderschützenfestes.
Martin Gerst bedankte sich bei den Anwesenden für ihr Kommen und wünschte allen Mitgliedern ein interessantes und schönes Jahr 2011 im Heimatverein Reichshof Westhofen e.V.

 


Vortragsreihe des Heimatvereins in 2011:
Bedeutung von Familiennamen - Teil 2
Termin: Dienstag, 15.03.11
Beginn: 20:00 Uhr
im evangelischen Gemeindehaus in Westhofen

Ulrich Brinker beginnt die Vortragsreihe in diesem Jahr. In einer Fortsetzung des Vortrages aus 2010 wird er wieder die Herkunft und Bedeutung von bekannten Namen erläutern.

Wasserkraftnutzung im Ruhrtal
Termin: Dienstag, 17.05.11
Beginn: 20:00 Uhr
im evangelischen Gemeindehaus in Westhofen

Viele Spaziergänger des Ruhrwanderweges werden die Baumaßnahmen am alten Pumpwerk in Westhofen verfolgen. Herr Sommer von den Wasserwerken Westfalen erklärt in seinem Vortrag neben den Grundlagen zur Technik der Wasserkraftnutzung besonders die Entwicklung des Wasserkraftwerkes Westhofen 2 und gibt Erläuterungen zur aktuellen Baumaßnahme.

Das Besucherbergwerk Graf Wittekind in Syburg - Geschichte und Entstehung
Termin: Dienstag, 5.07.11
Beginn: 20:00 Uhr
im evangelischen Gemeindehaus in Westhofen

Herr Bücking vom Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V. wird das Besucherbergwerk Graf Wittekind in Syburg vorstellen. Die Geschichte und die Entstehung diese Bergwerkes in unserer nächsten Umgebung werden Inhalte seines Vortrages sein.

Bildervortrag: Altes Westhofen
Termin: Dienstag, 6.09.11
Beginn: 20:00 Uhr
im evangelischen Gemeindehaus in Westhofen

Wer Lust auf eine Reise in die Vergangenheit Westhofens hat, sollte sich den 6.September merken. Der bekannte Westhofener Ortsheimatpfleger Lothar Meißgeier wird einen Bildervortrag über das Alte Westhofen anbieten.

Der geplante Vortrag "Die Chronik von Westhofen von 1808 bis 1833" am 8.11.2011 entfällt leider !


Der Eintritt ist wie immer kostenlos!


Februar 2011

Der höchste Feiertag der Westhofener Männer naht:
am 26. Februar ist Sup Peiter!
Bald ist es wieder soweit. Die Nachbarn der Aostenpote (die östliche Nachbarschaft), Westeneicken (die westliche Nachbarschaft) und die Niederste treffen sich zum traditionellen Sup Peiter, um die kleinen und großen Vergehen des letzten Jahres vor dem Ofen zu verhandeln. Das Wichtigste ist aber die Aufnahme von Neubürgern in die Gemeinschaft der Nachbarn. Um 20:00 Uhr beginnt die Arbeit der Schräpper.

Am Samstag, den 19. Februar, werden die Ausrufer wieder durch Westhofen ziehen und den "hohen Feiertag" ankündigen!

November 2010

Jährliche Mitgliederversammlung mit Essen am Freitag, den 12. November 2010 um 19:00 Uhr bei Breer
Der Heimatverein lädt seine Mitglieder zur jährlichen Versammlung mit Essen ein.
Am Freitag, den 12. November 2010 findet um 19:00 Uhr die Versamlung statt in
Haus Breer, Reichshofstrasse 104 in Westhofen.
Als besonderer Punkt der Tagesordnung wird der Autor und Bergbauexperte Tilo Cramm sein neues Buch "Der Bergbau zwischen Dortmund-Syburg und Schwerte" vorstellen.
Anmeldungen werden erbeten bis zum 7. November 2010 bei
Uwe Förster, Tel.: 02304/67082

Tagesordnung(PDF Dokument) 




Oktober 2010

Eine "Ofenreise" auf den Hochofen Henrichshütte in Hattingen am 22.Oktober 2010
Auf große Resonanz stieß das Angebot des Heimatvereins, die Henrichshütte in Hattingen bei Dunkelheit zu besichtigen.

 

37 Teilnehmer trafen sich um 19:30 Uhr, um in 2 Gruppen über das Gelände geführt zu werden. Leider musste aus technischen Gründen kurzfristig die Besichtigung und Besteigung des Hochofens ausfallen, die beiden Führer gaben sich allerdings die größte Mühe, ein interessantes Alternativprogramm auf die Beine zu stellen. Nach der 90-minütigen Führung durch das Gelände der Henrichshütte, die bis 1987 in Betrieb war, wussten die Teilnehmer vieles mehr, vom Möller, toten Mann und den Unterschied von naßer und trockener Hütte. Besonders eindrucksvoll wurden die damaligen harten Arbeitsbedingungen der Arbeiter veranschaulicht. Trotz der schon sehr kühlen Witterung erlebten alle Beteiligten einen informativen und interessanten Abend.

 






September 2010

Tagesfahrt nach Paderborn am 18.09.2010
Die Kaiserpfalz Karls des Großen, Paderborn, war am 18.09.2010 Ziel der diesjährigen Tagesfahrt des Heimatvereins Reichshof Westhofen.

 


Los ging es für die 35 Teilnehmer mit einer Stadtführung. Die Pader mit ihren Quellgebieten und Nebenarmen bildete dabei einen schönen Kontrast zu den vielfältigen historischen Denkmälern, Kirchen und liebevoll restaurierten Fachwerkhäuser Paderborns. Eine Besichtigung des Doms durfte dabei natürlich nicht fehlen. Vor dem historischen Drei-Giebel Rathaus endete die Stadtführung.

   


Nach einer zünftigen Stärkung konnten sich die Teilnehmer entscheiden:
Schloß Neuhaus mit Barockgarten und Schloßbesichtigung oder Technikgeschichte im Heinz-Nixdorf-Forum.
Eine Hälfte der Teilnehmer entschied sich für die Führung durch das im Weserrenaissance-Stil erbaute Schloss. Als ehemalige Residenz des Fürstbischofs von Paderborn gilt es heute mit seinem wunderbaren Barockgarten als eines der bedeutsamsten Wasserschlösser Westfalens.
Von der Keilschrift über den Buchdruck zum PC ging es im Sauseschritt für die 2. Gruppe durch die Geschichte der Technik. Die exklusive Führung durch das Museum konnte dabei nur einen ersten Eindruck über die Vielfalt der Exponate bringen.

 


Im Cafe Marstall am Schloß Neuhaus trafen sich zum Abschluß beide Gruppen. Bevor es zurück nach Westhofen ging, wurden die vielfältigen Eindrücke des Tages bei einer Tasse Kaffee rege diskutiert und ausgetauscht.



Schnadegang 2010



Juni 2010

Vorstellung des Kleindenkmals
Am Samstag, den 26.06.2010, war es endlich soweit. Der Heimatverein Reichshof Westhofen übergab der Öffentlichkeit ein Kleindenkmal zur Erinnerung an das Hochwasser der Möhnekatastrophe.
Im Beisein der stellvertretenden Bürgermeisterin, Frau Meise, und vielen Besuchern wurde der Stein mit einer kleinen Feier auf dem Gelände der Logistikzentrums Schwerte in direkter Nähe des Radwanderweges enthüllt.
Das Kleindenkmal soll Mahnung und Erinnerung sein an Schrecken, Leid und Zerstörung, die Westhofener Bürger während des 2.Weltkrieges erlebt haben.

   

Im März 2008 machten sich Lothar Meißgeier, Wolfgang Fürth und Uwe Förster mit Bohrhammer und allerlei Gerät auf, auf der damaligen Industriebrache Brüninghaus am Verwaltungsgebäude diese Hochwassermarke vor dem sicheren Abriß zu sichern.
Damals stand der Neubau des Logistikzentrums Schwerte an. Arbeitsplätze wurden geschaffen, neues Leben entstand auf dem Gelände des ehemals größten Arbeitgebers von Westhofen. Dazu mußten aber zuvor die alten, zum Teil schon verfallenen Gebäude abgerissen werden.

   


Die Zeit verging und der Stein ruhte sicher wie in Abrahams Schoß auf einem Gelände der Westhofener Nachbarschaft. Ziel des HV war es immer, den Stein wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Das Kleindenkmal soll an eine schwere Zeit erinnern. Als die britischen Lancaster Bomber in der Nacht des 17.Mai 1943 die Möhnetalsperre erfolgreich bombardierten, kam damit viel Leid und Schrecken auf die Bevölkerung im Ruhrtal zu. Die Quellenangaben schwanken mit Zahlen zwischen 1300 und 1600 Opfer, die zu beklagen waren. Um 0:28 Uhr traf die letzte von 5 Bomben ihr Ziel, in 10-15m Tiefe explodierte sie vor der Staumauer und riß ein 80m breites Loch in den Damm. Im nahe gelegene Neheim Hüsten kamen in direkter Folge 800 Menschen ums Leben, die meisten von ihnen in einem Kriegsgefangenenlager. 8-10m hoch war die imposante Wasserwelle, die sich den Weg durch das Ruhrtal bahnte. Um 2:15 warnte die Amtsverwaltung Westhofen die Bewohner von Gut Ruhrfeld vor einem Hochwasser, 4 Stunden nach der Explosion erreicht die Flutwelle Schwerte und Westhofen. Das gesamte Werksgelände von Brüninghaus stand unter Wasser und ein großer Teil der Betriebseinrichtungen wurden zerstört. Nachdem 1937 aus der Reparaturwerkstatt für Waggonbau und Kesselwagen eine Produktionseinrichtung geworden war, wog der Schaden doppelt schwer. Menschen kamen in Westhofen Gott sei dank nicht zu Schaden, aber das geliebte Freibad wurde vollständig von den Fluten mitgerissen. Der Polizist Potthoff wurde von den herannahenden Wassermassen überrascht und er flüchtet auf eine Straßenlaterne an der Ruhrbrücke. Er schlug mit seinen Stiefeln die Scheiben der Laterne ein und hangelte sich mit den Füßen in die Lampenöffnung wo er Stunden aushaarte, bis man den armen Mann durch ein Boot retten konnte. Schwierigkeiten bei der Versorgung mit Trinkwasser aus den überfluteten Wasserwerken, vollgelaufene Klärwerke, vernichtete landwirtschaftliche Nutzflächen, auf den Weiden und in den Ställen ertrunkenes Vieh und viele weitere Auswirkungen des Angriffs beeinträchtigten über Monate den Alltag der Bevölkerung im Ruhrtal. Die Möhnekatatrophe war sicherlich nicht kriegsentscheidend, sorgte auch nicht für den von den Alliierten erhofften vernichtenden Schlag gegen die Ruhrindustrie, aber für die Bevölkerung war es eine traumatische Erfahrung.
Der Vorstand des Heimatvereins hat sich viele Gedanken gemacht, wie und wo der Stein wieder präsentiert werden soll. Durch eine Zusage der Firma Gustav Fülbier und Sohn über die Spende eines Ständers aus Edelstahl für den Stein ergab sich dann eine mehr als adäquate Lösung. Jetzt ging es auch um den konkreten Standort. Auch hier gibt es hilfreiche Geister, unser Vorstandskollege Gerd Kohlmeier hat mit seinem Freund Hugo Griep das Gelände ausgemessen. Leider wurde durch den Neubau des Logistikzentrums die Geländetopologie derartig geändert, dass eine absolute Höhe des Wasserpegels über NN nicht mehr darstellbar war. Der Heimatverein hat sich entschieden, den Stein in der Höhe anzubringen, die damals den Pegelstand am Brüninghausgebäude entsprach, um den Betrachter das Ausmaß des Hochwassers klarzumachen.

   

Und da der Standort ein herrliches Plätzchen ist, um mal Pause zu machen auf dem Weg von der Ruhrquelle nach Duisburg hat sich der Heimatverein entschlossen, eine Ruhebank zu stiften. Der Besucher kann hier in der Sonne sitzen, in der Ferne Hohensyburg betrachten und dem vom Fahrradsattel geplagten Körperteil etwas Ruhe zu gönnen.
Der Heimatverein dankt allen Beteiligten für die tolle Zusammenarbeit.


Lichtkunst, Gewölbekeller, Nicolaiviertel, Wolfgang Buhre Stiftung, Fibunacci und die Karnickel....
Ein eindrucksvoller Nachmittag in Unna.


Die nahegelegene Kreisstadt Unna war das Ziel der jährlichen Halbtagesfahrt am 19.06.2010 des Heimatvereins. Trotz Victorias Hochzeit in Schweden, Fußball-Weltmeisterschaft und eines Schützentermins hatten sich 28 Teilnehmer gefunden, die Unna näher kennenlernen wollten.
Los ging es mit einer Führung durch die Lindenbrauerei, in der von 1852 bis 1979 noch das traditionsreiche Linden-Adler-Pils gebraut wurde, heute aber ein Treffpunkt für Kunst und Kultur ist. Die ehemalige Braustätte zählt heute zu den insgesamt 25 Ankerpunkten der Route der Industriekultur. Wolfgang Patzkowsky, Stadtheimatpfleger aus Unna, führte die Gruppe in die Gewölbe der Brauerei, in der sich heute u. a. das Zentrum für Internationale Lichtkunst befindet. Launig präsentierte er Daten, Fakten und historische Anekdoten zur Geschichte Unnas genauso wie die Lichtkunst von James Turrell und Olaf Eliasson. Nebenbei erfuhr die Gruppe auch die Bedeutung der "Fibunacci Reihe", deren Zahlen auf dem Schornstein der Brauerei angebracht sind...

   

Anschliessend ging es zum Stadtrundgang auf den Spuren der Stadtmauer von Unna. Zwischen Stadtkirche und Stadtmauer führte Wolfgang Patzkowsky uns zum schönsten Ort Unnas, dem Nicolaiviertel. Als ein Regenschauer die Gruppe überraschte, ging es kurzerhand in das Philipp Nicolaihaus mit der Internationalen Komponistinnen Bibliothek. Auch hier zeigte der Stadtführer, das historische Daten und Gegebenheiten nicht trockene Geschichte sein müssen, sondern auch Unterhaltung sind.

   

Einen besonderen Abstieg in die Gewölbe gab es anschliesend in Haus der Wolfgang Buhre Stiftung. Der 2006 verstorbene Künstler, Gallerist und Musiker Wolfgang Buhre vermachte sein Haus einer Stiftung, die sich den Erhalt des historischen Nicolaiviertels und der Förderung von künstlerischem Nachwuch zur Aufgabe gemacht hat.

 

Weiter auf den Spuren der Hanse und der Geschichte Unnas ging es über den Klostergarten zurück zum Ausgangspunkt der Führung.
Im "Schalander" schließlich beendete die Gruppe mit einem Gläschen "Linden Bier" den interessanten, unterhaltsamen Nachmittag und es wurden rege die Eindrücke ausgetauscht. Um 20.00 Uhr traf die Gruppe wieder in Westhofen ein. "Ich hätte nicht gedacht, dass ein Rundgang durch Unna so toll sein kann" war nicht nur von einem Teilnehmer zu hören!



Juni 2010

Vortrag: Das Schützenbuch von 1710
Termin: 08.06.10
Beginn: 20:00 Uhr
im evangelischen Gemeindehaus in Westhofen


Was für Regeln hatten sich die Schützen auferlegt, wer war Mitglied, wie wurde man Schützenbruder, was für Strafen drohten?
Woher kam das Geld für die Feste, eine heute noch, alle 4 Jahre, aktuelle Frage... Wie waren die Beziehungen zum Klerus?
Der Referent Ulrich Brinker, stellv. Vorsitzender des Heimatvereins Reichshof Westhofen e.V., wird bestimmt überraschende Fakten aus der Vergangenheit berichten.
Aber, nicht alles konnte übersetzt werden und wird wohl ein Geheimnis bleiben, die Schrift (Eisengallustinte) ist leider z. T. kaum noch zu entziffern. Nicht nur für geschichtsbewusste Schützen, sondern erst recht für heimatkundlich Interessierte, ist dieser Abend geeignet eine weitere Rückschau in die Vergangenheit nehmen zu können.
Der Eintritt ist frei!



April 2010


Familienwandertag

Unter dem Motto "Den Wald mit allen Sinnen entdecken" veranstaltete der Heimatverein am 24. April 2010 einen Familienwanderung durch den Ebberg. Unter der Führung von Winfried Hardes vom Landesbetrieb Wald und Holz waren besonders Familien mit Kindern angesprochen, den Wald zu erkunden.

   

Der Ebberg ist ein wichtiges Naherholungsgebiet für den Dortmunder Süden und vor allem für die Schwerter Bevölkerung.
Alle Teilnehmer, ca. 20 Erwachsene und 10 Kinder, erfuhren zum Teil spielerisch, aber auch sehr fachkundig viel über die Fauna und Flora unserer heimischen Gegend.
Die Darstellungen interessanter Details zum Thema Wald als Wirtschaftsgut wechselten sich ab mit Spielen für die jüngeren Teilnehmer. So wurde der Aufbau und die wichtigsten Funktionen eines Baumes erklärt, Ruheplätze der heimischen Rehe wurden untersucht und die Vielfalt der unterschiedlichen Bäume und Sträucher in unserem Wald erforscht.
Zum Abschluss ging es mit verbundenen Augen durch den Wald, um mit anderen Sinnen als sonst die Umgebung zu ertasten und neu zu erfahren.

   

Nach der sehr positiven Resonanz aller Beteiligten nach 3 Stunden Wanderung versprach der erste Vorsitzenden Martin Gerst, im nächsten Jahr, zu einer anderen Jahreszeit, wieder einzuladen, den Wald allen Sinnen entdecken.



Januar 2010


Start einer Vortragsreihe von und mit Ulrich Brinker

Der Heimatverein präsentiert gleich zu Beginn des neuen Jahres 2010 eine interessante Vortragsreihe zur Heimatgeschichte. Der 2. Vorsitzende des Heimatvereins, Ulrich Brinker, hat die Vorträge recherchiert und präsentiert sie jeweils um 20:00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in Westhofen.
Der Eintritt ist frei!

Den Anfang machte am 11. Januar ein Vortrag über die Grabsteine auf dem Friedhof von Hohensyburg. Der Heimatverein freute sich, dass gut 50 Zuhörer trotz der widrigen Witterungsverhältnisse den Weg in das evangelischen Gemeindehaus gefunden hatten.

 

Ulrich Brinker führte die Besucher in die Geheimnisse der Grabsteine von St. Peter ein. Dieser aufgelassene Friedhof zeigt ein beredtes und vielschichtiges Bild der Geschichte unserer Heimat. Alte Grabsteine erzählen manchmal etwas über unsere Ahnen, das in keinem Kirchenbuch mehr zu finden ist, vielleicht weil das Kirchenbuch verschollen ist, oder aber, weil es aus der Zeit der erhaltenen Grabsteine gar keine Kirchenbücher mehr gibt oder sie nur sehr lückenhaft geführt worden sind.

Der Beruf des Totengräbers steht im Mittelpunkt des 2. Vortrages von Ulrich Brinker. Diesmal geht es um die Welt der Totengräber von Hohensyburg in der Zeit von 1665 bis 1872. Am Beispiel der Totengräberfamilie Röhr werden anschaulich die damaligen Bestattungsriten und die persönliche Verhältnisse der Familie dargestellt, es geht aber auch um Erberei und Armut in der damaligen Zeit.
Die Totengräber von Hohensyburg
Termin: 08.02.10
Beginn: 20:00 Uhr
im evangelischen Gemeindehaus in Westhofen


Im März lüftet der passionierte Hobby-Geneantologe Ulrich Brinker das Geheimnis um die Bedeutung von Familiennamen (Onomastik). Die Geschichte und Herkunft bekannter und berühmter Namen werden dargestellt.
Bedeutung von Familiennamen
Termin: 8.03.2010
Beginn: 20:00 Uhr
im evangelischen Gemeindehaus in Westhofen



 


November 2009


Mitgliederversammlung am 13. November 2009, 19:00 Uhr

Am 13. November um 19:00 Uhr findet die jährliche Mitgliederversammlung des Heimatvereins Reichshof Westhofen e.V. statt. Neben der Rückschau auf die Aktivitäten des ablaufenden Jahres geben wir unsere Planungen für 2010 bekannt. Mit einem gemeinsames Essen lassen wir die Versammlung ausklingen.

Tagesordnung  

Anmeldungen bitte an
Uwe Förster
Tel.: 02304 67082

 


Oktober 2009


Tagesfahrt nach Koblenz am 10. Oktober 2009

Diesmal ging es bei der alljährlichen Tagesfahrt des Heimatvereins nach Koblenz. Um 8.00 Uhr startete die Gruppe mit 50 Personen von Westhofen in Richtung Oberrheintal.
Als Erstes stand eine Stadtführung auf dem Programm. Unser Beisitzer im Vorstand, Wolfgang Fürth, hatte die Stadtführung organisiert und 2 profunde Kenner der Koblenzer Stadtgeschichte gewinnen können. Der Leiter der Wirschaftsförderung Koblenz und Geschäftsführer der Bundesgartenschau 2011, Jürgen Czielinski und die stellvertretende Geschäftsführerin der Koblenz Touristik, Romy Zahren, führten die Gruppe durch Koblenz und sorgten mit ihren lebhaften Geschichten und Anekdoten für einen kurzweiligen, interessanten Vormittag. Das Wetter hatten die Heimatfreunde ebenfalls auf ihrer Seite, hatte es in Westhofen noch in Strömen geregnet, kam während der Stadtführung sogar die Sonne heraus.

 

Am Kaiser-Wilhelm-Denkmal am Deutschen Eck, dem Zusammenfluss von Rhein und Mosel, hörten die Westhofener allerhand Wissenwertes von Koblenz.

 

Bereits seit der Steinzeit ist das Gebiet von Koblenz besiedelt. Die Römer bauten hier erstmals eine befestigte städtische Siedlung. Es entstanden im heutigen Altstadtkern das Kastell Confluentes zur Sicherung der Rheinstraße Mainz-Köln-Xanten und in Niederberg das Kastell Niederberg zur Sicherung des Limes sowie erste Brücken über Rhein und Mosel. Koblenz gehört somit zu den ältesten Städten Deutschlands. 1992 feierte es sein 2000-jähriges Bestehen. Nach dem Rückzug der römischen Truppen im 5. Jahrhundert wurde Koblenz von den Franken erobert, die hier einen Königshof begründeten.
Durch den Wiener Kongress 1814⁄15 gingen die rheinischen Besitztümer des Trierer Kurstaates und damit auch Koblenz auf das Königreich Preußen über. Die Stadt, nun Hauptstadt der preußischen Rheinprovinz, wurde als eines der mächtigsten Festungssysteme in Europa (Festung Koblenz) ausgebaut. Im Zweiten Weltkrieg wird Koblenz durch Luftangriffe zu 87% zerstört. Teile von Koblenz gehören seit 2002 zum Weltkulturerbe "Oberes Mittelrheintal". Im Jahr 2011 ist Koblenz Austragungsort der Bundesgartenschau, deshalb war leider auch ein Besuch der Burg Ehrenbreitstein nicht möglich, umfangreiche Renovierungsarbeiten lassen einen ungehinderten Besucherverkehr nicht zu.

   

Vom Deutschen Eck ging es weiter durch romantische Gassen zur Basilika St. Kastor und dann zur Liebfrauenkirche. Das Wahrzeichen von Koblenz, der Schängelbrunnen am Rathaus, durfte natürlich auch nicht fehlen. Zum Abschluss gab es für alle Teilnehmer ein Schlückchen Koblenzer "Augenroller", in Anlehnung an die Turmuhr im Mittelrheinmuseum am Koblenzer Florinsmarkt. Der Heimatverein bedankte sich bei Herrn Czielinski und Frau Zahren mit einem Bildband von Schwerte und Umgebung für die tolle Führung.

Nachdem sich jeder gestärkt hatte oder die Geschäfte von Koblenz besucht hatte, ging es am Nachmittag ins nahegelegene Braubach. Hier besichtigte der Heimatverein die Marksburg. Die Marksburg ist einzigartig in ihrer Lage und Substanz: Als einzige unzerstörte Höhenburg am Mittelrhein gilt sie heute als Sinnbild der mittelrheinischen Burgen- und Wehrarchitektur. Dank der sorgfältigen Denkmalpflege seit 1900 bietet sie wie keine andere Rheinburg dem Besucher das Erlebnis mittelalterlicher Burg-Atmosphäre. Die Höhenburg ist vermutlich eine Gründung der nachweisbaren Herren von Braubach aus den Jahren 1117 bis 1171.

   

Immer noch beeindruckt von den guterhaltenen Räumlichkeiten der Burg ging es dann wieder mit dem Bus in Richtung Westhofen. Alle waren sich einig, es hatte sich wieder gelohnt, mit dem Heimatverein Reichshof Westhofen unterwegs zu sein!


 


September 2009

 


Juni 2009


Halbtagesfahrt des Heimatvereins Reichshof Westhofen

 

Die Halbtagesfahrt des Heimatvereins Reichshof Westhofen führte diesmal in das nahegelegene Lüdenscheid. Die vielbeachtete Ausstellung "Preußen - Aufbruch in den Westen" im Museum der Stadt Lüdenscheid war diesmal das Ziel.
Der Leiter des Museums, Dr. Eckhard Trox, führte 35 interessierte Heimatfreunde durch die Ausstellung, die besonders die Bedeutung der Grafschaft Mark für die Entwicklung Preußens und als Schrittmacher der Modernisierung Preußens zum Thema hat.
Über die Ausstellung hinaus bot das Museum gerade bei dem regnerischen und kalten Wetter eine interessante Möglichkeit, sich über die lokale Industriegeschichte Lüdenscheids einen Überblick zu verschaffen.
Die vielfältigen Informationen und Eindrücke waren dann noch Gesprächsstoff beim geselligen Ausklang im alten Schillerbad in Lüdenscheid.



 


März 2009


Bericht der Jahreshauptversammlung am 3.März 2009
Die Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Reichshof Westhofen e.V. fand am 03. März 2009 um 19.30 Uhr in der Gaststätte "Haus Breer" statt. Anwesend waren 33 Mitglieder.
Die Begrüßung erfolgte durch den 1. Vorsitzenden Lothar Meißgeier.
Nachdem die Tagesordnung einstimmig genehmigt wurde, berichtete Lothar Meißgeier von den Aktivitäten im abgelaufenen Jahr 2008. Dabei dankte er besonders Uwe Förster, Ulrich Brinker und Wolfgang Führt für die Durchführung vieler Tätigkeiten, ohne die einige Veranstaltungen nicht hätten stattfinden können. In der Musikschule sind Schränke aufgestellt worden, in denen der Nachlass von Gerd Viebahn, Willi Kuhlmann, Willi Wachholz und der SGV-Abteilung Westhofen untergebracht sind. Die Termine für das Jahr 2009 sind im Veranstaltungsplan sämtlicher Westhofener Vereine und Institutionen und im Internet nachzulesen.
Das Protokoll der Mitgliederversammlung vom 14.11.2008 wurde von Ilona Huhndorf vorgelesen und einstimmig genehmigt.
Der Kassenbericht wurde vom Schatzmeister Eckard Padberg vorgelesen. Die Kassenprüfer Alois Klasen und Alfred Fulfs haben die Kasse geprüft und bestätigten dem Schatzmeister ordnungsgemäße Kassenführung.Die Entlastung wurde von dem Kassenprüfer Alois Klasen beantragt und erfolgte einstimmig bei 10 Enthaltungen.

Neuwahlen des Vorstandes
Nachfolger des langjährigen 1. Vorsitzenden Lothar Meißgeier wurde Martin Gerst. Martin Gerst gehört dem Vorstand seit 1998 an. Für Lothar Meißgeier war es nach eigenem Bekunden an der Zeit, die Vereinsführung in jüngere Hände zu geben. Mit Lothar Meißgeier tritt eine Persönlichkeit von der Vorstandsarbeit zurück, der der Heimatverein sehr viel zu verdanken hat. Seit 1975 hatte Lothar Meißgeier das Amt des 1. Vorsitzenden inne und mit seinem Sachverstand und Wissen hat er bei vielen Leuten das Interesse für Westhofen und seiner Geschichte wecken können. Unter seine Amtszeit als Vorsitzender fallen unter anderem die Renovierung des Reichshof-Zimmers, die Aufnahme des Plattdeutschen Krings in den Heimatverein und die Gründung der Wanderabteilung im Jahr 2003.
Als Nachfolgerin des nicht mehr kandidierenden Schatzmeisters Eckard Padberg wurde von der Versammlung Sabine Tesch einstimmig in den Vorstand gewählt. Seit 1995 war Eckard Padberg verantwortlich für die Finanzen. Er übergibt an Sabine Tesch eine solide finanzielle Ausstattung des Vereins.
Der Vorstand bedankte sich bei Lothar Meißgeier und Eckard Padberg herzlich mit einem Geschenk und einer Urkunde für die geleistete Arbeit und ihr Engagement der vergangenen Jahre.

 

Der neue Vorstand setzt sich zusammen aus:
1. Vorsitzender Martin Gerst
Stellvertretender Vorsitzender Ulrich Brinker
Geschäftsführer Uwe Förster
Stellvertretende Geschäftsführerin Renate Möhle
Schatzmeisterin Sabine Tesch
Schriftführerin / Pressewartin Ilona Huhndorf
Beisitzer Wolfgang Führt
Gerd Kohlmeier
Peter Thiel
Wolfgang Weichelt

 

Verschiedenes
Uwe Förster berichtet, dass die geplante Halb-Tagesfahrt am 6. Mai 2009 zum Phönixsee verschoben wird. Dafür findet zu einem anderen Zeitpunkt eine Fahrt nach Lüdenscheid zu einer Ausstellung "400 Jahre Preußen" statt. Der Termin wird rechtzeitig in der Presse und in den Schaukästen veröffentlicht.




  Das Wappen des Reichshof Westhofen
Heimatverein Reichshof Westhofen e.V. ~ Im Graben 13 ~ 58239 Schwerte